Freitragende Stahlbalkone am mehrgeschossigen Holzbau, München-Oberföhring, «Prinz-Eugen-Park»

Referenz-Nr.: B-0419

  • Balkonbau München: Neue Stahl-Systembalkone an Prinz Eugen Park in München
  • Revolution des Wohnungsbaus: Mehrgeschossiger Holzbau mit Spittelmeister-Stahlbalkon, München
  • Freitragende Stahlbalkone an mehrgeschossigem Holzbau, Prinz-Regent-Park in München
  • Modernes Balkongeländer mit Holzbohlen-Belag
  • Moderne Balkone mit Holzbohlen Balkonbelag am Holzhaus

Auskragende Stahl-Systembalkone am 5- und 7-geschossigen Wohnungsbau in Massiv-Holzbauweise.
«Prinz-Eugen-Park» in München-Oberföhring – Ein besonderes Projekt!

Der Prinz-Eugen-Park liegt in München/Oberföhring und ist etwa sechs Kilometer vom Münchner Stadtzentrum entfernt. Die Stadt hat das frühere Kasernengelände 2005 erworben und 2008 einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideen- und Realisierungswettbewerb ausgelobt.

Das von der Landeshauptstadt München ausgeschriebene Gebäude im Baufeld WA 15 des Prinz-Eugen-Parks ist Bestandteil der ökologischen Mustersiedlung im Prinz-Eugen-Park und wurde über den Nachweis eines sehr umfassenden ökologischen Kriterienkatalogs vergeben. Hierbei spielten Themen, wie die Verwendung nachwachsender Rohstoffe, Fragen des sozialen und ökologischen Miteinanders sowie das Angebot eines Mobilitätskonzeptes eine wesentliche Rolle.

Im Prinz-Eugen-Park entstehen 1.800 Wohnungen für ca. 4.000 zukünftige Bewohner unterschiedlicher Alters- und Bevölkerungsgruppen in einer ökologischen Mustersiedlung. Die Wohnungen werden von Baugemeinschaften, Genossenschaften, städtischen und freien Bauträgern errichtet.

 

Das 5- bis 7-geschossige Mehrfamilienhaus mit 37 Wohneinheiten wird über drei Treppenhäuser erschlossen und ist, mit Ausnahme des Erdgeschosses, in massiver Holzbauweise erstellt.

An dieses Gebäude wurden 32 barrierefrei begehbare, auskragende Spittelmeister Stahlbalkone angebaut. Die pulverbeschichteten Stahlbalkone sind im Bereich der seitlichen Geländerbrüstungen über Schrägzugstangen nach hinten abgehängt. Unter der Fassadenverkleidung verläuft, unsichtbar, ein vertikaler Stahlträger, an den die seitlichen Schrägzugstangen kraftschlüssig verschraubt sind.

Die Balkone werden geregelt entwässert über ein Fallrohr pro Balkon bis Oberkante Gelände.
Als Balkonbeläge wurden, passend zur Gebäudekonstruktion, Holzbohlen verwendet.